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Sprechen statt Schlagen!

Zuhören statt Fordern!

Bitten statt Befehlen!

 

Die gewaltfreie Kommunikation beruht auf einem Handlungskonzept von Marshall B. Rosenberg.

Im Vordergrund steht nicht, andere Menschen zu einem bestimmten Handeln zu bewegen, sondern eine wertschätzende Beziehung zu entwickeln, die mehr Kooperation im Zusammenleben ermöglicht.

Wollen wir einen Konflikt friedlich lösen, ist es wenig hilfreich, wenn wir unser Gegenüber in eine Verteidigungsposition zwingen und uns als Ankläger aufspielen.

Nur gemeinsam und auf wertschätzende Art und Weise ist eine Annäherung der Konfliktparteien und die Suche nach einer für beide Seiten befriedigenden Lösung möglich.

Die Kommunikation verläuft in vier Schritten:

1. Konkrete Handlung sachlich beschreiben

 2. ausgelöstes Gefühl benennen

 3. Bedürfnis hinter dem Gefühl erkennen

 4. Bitte um konkrete Handlung formulieren

Folgender Ausruf ist so oder ähnlich auf vielen Schulhöfen zu vernehmen:

"Du hast mir meinen Ball geklaut! Du Penner, eh! Los! Gib ihn wieder her!"

Wie wird ein impulsives und unbeherrschtes Kind, das es gewohnt ist, sich, notfalls auch mit Gewalt, zu wehren, darauf reagieren? Es ist sehr wahrscheinlich, dass es sich angegriffen fühlt und auf aggressive Weise versuchen wird, den Ball zu verteidigen. Der Konflikt wäre vorprogrammiert.

"Ich habe gesehen, dass du meinen Ball genommen hast.

Das finde ich nicht gut! Ich will selbst mit meinem Ball spielen!

Ich möchte, dass du ihn mir wieder gibst!"

Ohne Angriff und Schuldzuweisung seine Wünsche und Bedürfnisse durchsetzen zu wollen, ist oft leider noch die Ausnahme. Doch sie birgt die große Chance in den Dialog zu treten und so aggressives Verhalten auf unseren Schulhöfen zu verringern.