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Jeder Konflikt ist halb so wild, wenn die Kommunikation stimmt! 

Unsere soziale Entwicklung ist eine Suche, auf die wir uns von Geburt an begeben. Wir wissen instinktiv, dass wir allein nicht überleben können. Das macht uns Angst. Diese Angst verleiht uns die Kraft zur Aggression, denn Aggression ist nichts anderes, als die Bereitschaft, für unsere Bedürfnisse zu kämpfen. Das beginnt in dem Augenblick, in dem unsere Nabelschnur durchtrennt wird und unsere Bedürfnisse nicht mehr automatisch erfüllt werden. Wir werden sozusagen aus dem Paradies geworfen, wo wir uns um nichts Sorgen machen brauchten, hinein in eine Welt, die uns nicht immer gleich das gibt, was wir benötigen. Wir müssen anfangen, auf uns aufmerksam zu machen. Wir müssen Kontakt zu anderen Menschen aufnehmen. Wie müssen sozial werden, d.h. zwischenmenschliche Beziehungen knüpfen. 

Es beginnt mit einem Schrei oder einem Lächeln. Je nachdem, wie die Antwort, die wir erhalten, ausfällt, lernen wir, ob unsere Strategie erfolgreich war oder nicht. Das Ergebnis speichern wir unter Erfahrungen ab. 

Im Laufe unseres Lebens erweitert sich mit jeder Erfahrung, die wir machen, unser Spektrum an Reaktions-, Handlungs- und Lösungsmöglichkeiten. Wer antisoziale Lösungsstrategien vorgelebt bekommt, wird diese in seine Handlungsmuster integrieren. Je öfter sie uns erfolgreich scheinen, umso tiefer setzen sie sich in unserem Gedächtnis fest.

Je früher wir beginnen, Kindern vorzuleben, dass Konflikte mittels Kommunikation erfolgreich gelöst werden können, umso selbstverständlicher werden sie diese Form der Konfliktlösung anwenden.

 

Denn je besser und ausgereifter unsere Kommunikationsfähigkeiten sind, umso weniger sind wir gezwungen unsere Wünsche und Bedürfnisse mit Gewalt durchzusetzen.